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für Gegenwartskunst

















_______ Ausstellung
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Ausgewählte Grafik  von Klaus Schröter
im Dialog mit der Sammlung
Gislinde und Klaus Schröter

Zahlreiche Kunstpreise, u.a. 1971 Kunstpreis der Regierung von Schwaben; 1973 Kunstpreis der Diözese Augsburg; 1984 Hauptpreis der „Intergrafik 84“ (Triennale für internationale engagierte Grafik, veranstaltet vom
Verband Bildender Künstler der DDR, Berlin-Ost);
1987 Jörg-Scherkamp-Preis der Vereinigung der Verfolgten
des NS-Regimes, Landesverband Bayern;
1988 Preis
der Internationalen Triennale „Kunst gegen den Krieg“,
Majdanek, Polen; 1997 Großer Kulturpreis der Stadt Landsberg am Lech (Hubert-von Herkommer-Preis) als Würdigung des Gesamtwerks.

Werke u.a. im Besitz der Staatlichen Graphischen Sammlung München, des Kupferstichkabinetts Berlin, DDR, der Städtischen Sammlung Augsburg, des Wilhelm-Busch-Museums Hannover, der Staatlichen Galerie Moritzburg, Halle, des Staatlichen Museums Lublin-Majdanek, Polen.
Umfangreiche Schenkungen an das „Neue Stadtmuseum“ in Landsberg
am Lech (1994), an das Kunstmuseum
Bayreuth (2003) und das Vogtland-
museum
Plauen (2004).
2004 Schenkung von 10 Gemälden, 19 großformatigen Zeichnungen, 130 Druckgrafiken und 151 Entwurfszeichnungen und -skizzen an die Dr. Hans Vießmann- Stiftung in Hof, darunter u.a. zwei dreiteilige Tafelwerke in
Acryl (Altar für Patrioten, Landesvaterunser-Altar), drei Serien von groß-
formatigen Zeichnungen (Der Großinquisitor,
Die Geburt des Possen-
reißers, Osselwitzer
Elegien) und mehrere Zyklen Druckgrafik (Passion,
Bauernleben, Kain, Mauerbilder, Wischnewsky, Hiob).

Ausgestellte Werke:

Der Rufer, aus dem Zyklus „Mauerbilder“, Linolschnitt, 1965
Tod an der Mauer, aus dem Zyklus „Mauerbilder“, Linolschnitt, 1965
Der Mächtige und sein Spielzeug, Lithografie vom Zink, 1968
Im Restaurant I, Lithografie vom Zink, mit Blei korrigiert, 1972
Im Bus, Lithografie vom Zink, 1972
Mutter Beimlen (nach Brecht), Lithografie vom Zink, 1972
Gedanken eines Sozialdemokraten zur Reform des § 218,
Lithografie vom Zink, 1974
Herr N. beim Tanz, Lithografie vom Zink, 1979
Obdachlos, Lithografie vom Zink, 1982
Kreuzigung, Lithografie vom Zink, 1982
Auferstehung (nach Lukas 24, 1-6), Lithografie vom Zink, 1983
Entlassung in die Arbeitslosigkeit, Lithografie vom Zink, 1984
Die abgeschlaffte Revolution, Farblithografie vom Zink, 1986
Stützen des Staates, Farblithografie vom Zink, 1990
Alter Mann im Altenheim, Farblithografie vom Zink, 1990
Alte Frau im Altenheim, Farblithografie vom Zink, 1990
Melancholie, Lithografie vom Zink, 1995
Am Ende des Weges, Lithografie vom Zink, 1995

Die Grafiksammlung Gislinde und Klaus Schröter
Mit rund 350 grafischen Arbeiten unterschiedlicher Technik vermittelt die Sammlung einen Einblick in das Kunstschaffen vorwiegend des 20. Jahr-
hunderts mit
deutlichem Schwerpunkt auf sozialkritischer Kunst.
Die Sammlung ist Bestandteil einer umfangreichen Schenkung, die Prof. Klaus Schröter im Herbst 2004 der Hofer Dr. Hans Vießmann-Stiftung über- gab. Damit bereicherte er die Stiftung und sicherte zugleich den Verbleib der Kunstwerke in der Region. Die Schenkung umfasst neben einem wesent-
lichen Teil
seines künstlerischen Lebenswerks auch das persönliche
Archiv Klaus Schröters, seine unveröffentlichten Lehrwerke und ein Konvolut qualitätvoller Studentenarbeiten aus der Zeit seines Wirkens als Hochschul-
lehrer an der
Fachhochschule Hof, Abteilung Münchberg.

Ziel der Dr. Hans Vießmann-Stiftung ist die Kulturförderung.
 
Auf der Grundlage von 2,8 Millionen Euro förderte sie seit Beginn ihrer Tätigkeit im Jahr 1995 über 200 Einzelprojekte mit rund 915.000 Euro.
Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schenkung von Klaus Schröter zu erhalten, wissenschaftlich zu bearbeiten und öffentlich zu präsentieren. Das tut sie wieder mit dieser Ausstellung.
Joachim Frhr. v. Feilitzsch,
Vorstand Dr. Hans Vießmann-Stiftung

Zu ausgewählter Grafik von Klaus Schröter zeigt die
Ausstellung Arbeiten von Zeitgenossen und Weggefährten aus dem Bestand der Grafik-
sammlung Gislinde
und Klaus Schröter und unternimmt so den Versuch,
sein Werk inhaltlich und formal in einen zeit- und kunstgeschichtlichen
Kontext einzubetten.

Zu sehen sind Arbeiten von:
Otto Bartning, Gerhard Bettermann, Kurt Beyerlein
Albert Birkle, Klaus Böttger, Helmut Booz
Albin Brunowsky, August Wilhelm Dressler, Hans Escher
Christiane Gentsch, Hubertus Giebe, Lea Grundig
Hansen-Bahia, Margrit Hefft-Michel, Bernhard Heisig
Karl-Georg Hirsch, Alfred Hrdlicka, Karl Hubbuch
Jan Huber, Horst Janssen, R. Lutz Ketscher
Dieter Kraemer, Uwe Maerker, Viktor Marose
Karl Mayer, Christoph Meckel, Karl-Heinz Meyer
Clément Moreau, Rolf Münzner, Peter Nagel
Joachim Palm, Wolfgang Petrick, Karl Plattner
Wolfgang Rahl, Caspar Walter Rauh, Karl Rössing
Nicolai Sarafov, Reiner Schiestl, Reiner Schwarz
Renate Sendler-Peters, Willi Sitte, Peter Willi Sorge
Günther Uecker, Bruno Voigt, A. Paul Weber
Peter Zeiler, Baldwin Zettl


Kurzbiografie  Klaus Schröter
1934 am 25. September geboren in Osselwitz,Niederschlesien.
           Im Zweiten Weltkrieg Verlust des Vaters.
1945 Flucht der Familie nach Buchloe/Ostallgäu.
1949 Beginn einer Lehre als Kirchenmaler.
1951 Gesellenprüfung.
1954 Studienbeginn (Malerei, Grafik) an der Akademie
          der Bildenden Künste in München bei Prof.Hermann Kaspar.
1959 Begabtenabitur, Fortsetzung des Studiums an
          der Münchner Akademie in der Klasse für das
          künstlerische Lehramt an höheren Schulen.
1962 Pädagogisches Staatsexamen und Arbeit als
          Kunsterzieher am Gymnasium in Lichtenfels.
1966 Übersiedlung nach Kaufering bei Landsberg am Lech,
          Kunsterzieher am Gymnasium Landsberg.
1977 Berufung als Professor für Zeichnen, Gestaltungslehre
          und Wahrnehmungstheorie an die
          Fachhochschule Coburg (jetzt Hof), Abt. Münchberg.
1984 Katalogbuch „Bilder vom Menschen“ im Verlag
          der „Neuen Münchner Galerie“ mit einer umfangreichen
          Werkauswahl der Jahre 1960 bis 1984.
1997 Emeritierung.
           In den folgenden Jahren Fertigstellung vongroßformatigen
           zyklischen Tafelwerken (u.a. „Die Geburt des Possenreißers“,                            „Ossel-witze, Elegien“) und Arbeit an dem Buch „Dem Stoff Gestalt                  eintragen“, einer differenzierten, reich illustrierten Grundlehre des                    Zeichnens und Gestaltens an Schulen und Hochschulen.
2005 am 31. März gestorben in Münchberg.



Vernissage:              Freitag,    5.  November  ab 19 Uhr

Ausstellung:         6.  November 2010  -  16. Januar  2011

geöffnet:                      Dienstag bis Sonntag 11-17 Uhr
                                       (Führungen nach Vereinbarung)


Eintritt:                                            2,- / 1,- erm.







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