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Zentrum für Gegenwartskunst  
                              seit 2007                                                                                                    
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             NEU !  
             das   KUNST-WOCHEN-ENDE 
                              des    KUNSTPavillons:         





VERNISSAGE       Freitag    5. November  19 Uhr               

Ausgewählte Grafik  von Klaus Schröter                     

im Dialog mit der Sammlung                                           
Gislinde und Klaus Schröter                                             

Zu ausgewählter Grafik von Klaus Schröter zeigt die Ausstellung Arbeiten von Zeitgenossen und Weggefährten aus dem Bestand der Grafiksammlung Gislinde und Klaus Schröter und unternimmt so den Versuch, sein Werk inhaltlich und formal in einen zeit- und kunst-
geschichtlichen Kontext einzubetten.
Zu sehen sind Arbeiten zum Beispiel von:  August Wilhelm Dressler, Hans Escher, Bernhard Heisig, Alfred Hrdlicka, Horst Janssen, Caspar Walter Rauh, Nicolai Sarafov, Willi Sitte, Peter Willi Sorge, Günther Uecker und vielen weiteren.


LESUNG               Samstag    6. November  19 Uhr                  

GeburtsTage   oder                                                            
Der verloren gegangene Sohn                                        

Autorenlesung:               Matthias Heber
Musikalische Begleitung:   René Randrianarisoa

Alle wussten es.
Alle, die sich für ihn über das Maß normativer Höflichkeiten interessierten: Entweder mein Vater war total verrückt
oder er hatte ein gut gehütetes Geheimnis.
Dass es sein Geheimnis war, das ihn am Ende verrückt gemacht hat, das zeigt den schmalen Grat zwischen diesen beiden Annahmen, auf den nur ich die Liebe hatte zu wandeln.

Ich bin es, Adam, beglückt mit einem Dachschaden, also seelisch gestört, geisteskrank, psychotisch, umgangssprachlich ausge-
drückt: verrückt; jedoch nicht verrückter als alle anderen gemessen am durchschnittlichen alltäglichen Wahnsinn einer Zeit, wo zwei maßlose kalte Mächte unter dem unangemessenen Schweigen der Massen nichts anderes im Sinn haben, als ihre eigene Welt in ihre atomaren Bestandteile aufzulösen.  Vielleicht ... vielleicht doch etwas verrückter, aber anders, menschenfreundlicher,
sozusagen selbstloser verrückt.


FILM               Sonntag    7. November  19 Uhr    

Dokumentar-  und  Kurzfilmabend                                              

Aus der Reihe  “Deutscher Menschenrechts-Filmpreis”
zeigen wir u.a.:
                                   Schwarzfahrer

Ein junger schwarzer Mann setzt sich in der Straßenbahn neben eine ältere weiße Frau.
Diese beschimpft ihren Sitznachbarn provokativ und gut hörbar mit gängigen und diskriminierenden Vorurteilen.
Die anderen Fahrgäste schweigen. Als ein Kontrolleur zusteigt, schnappt sich der Schwarze den Fahrschein seiner Nachbarin und ........




 

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